Um das Ziel einer Diät zu definieren, sollte man zunächst das Wunschgewicht ausrechnen. Manche Übergewichtige sind damit zufrieden, das sogenannte Normalgewicht zu erreichen, andere streben das Idealgewicht an. Die Gründe, um abzunehmen, unterscheiden sich bei Frauen und Männern erheblich. Während es beim weiblichen Geschlecht häufig um die Ästhetik geht, um den Wunsch zu gefallen und um eine größere Auswahl an modischer Kleidung, lassen sich Männer vorzugsweise unter gesundheitlichen Aspekten zu einer Diät motivieren. Aber auch das männliche Schönheitsideal hat sich entscheidend gewandelt, sodass das Selbstbewusstsein unter dem Übergewicht oder einem deutlichen Bierbauch leidet. Gleichgültig, für welches Schlankheitskonzept sich Abnehmwillige entscheiden, am Anfang heißt es zunächst: Wunschgewicht ausrechnen. Eine 170 cm große Frau wird sich mit einem Normalgewicht um 70 Kilo möglicherweise nicht zufriedengeben, sondern ein Gewicht um ca. 62 Kilo anstreben. Für viele ist auch entscheidend, welche Konfektionsgröße sie nach der Gewichtsreduktion wird tragen können.

Body Mass Index berechnen

Der Body Mass Index, kurz BMI genannt, stellt einen Richtwert zur Beurteilung des Körperwichts dar. Entwickelt wurde er 1870 von dem belgischen Wissenschaftler Adolphe Quetelet. Demnach lässt sich der BMI ermitteln, indem das Gewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat dividiert wird. Dank der berechneten Zahl lassen sich Personen als untergewichtig, normalgewichtig, übergewichtig oder fettleibig kategorisieren. Der errechnete BMI ist zudem eine Hilfestellung beim Wunschgewicht ausrechnen.

Wunschgewicht ausrechnen mithilfe des BMI

Beim BMI unterscheidet man zwischen Männern und Frauen, und auch das Alter spielt eine Rolle. Der Normalwert liegt bei jüngeren Menschen niedriger als bei älteren. Im Allgemeinen wird ein BMI zwischen 19 und 25 für einen gesunden Wert gehalten. Doch sollte der BMI erst für Personen ab 18 Jahren als Richtlinie benutzt werden, da sich Jugendliche noch im Stadium des Wachstums befinden. Auch kann die MBI-Formel nicht auf jede Person angewendet werden. Bei Sportlern z. B. könnte sie zu einer verfälschten Einschätzung führen, weil der BMI nicht zwischen dem Muskel- und dem Fettanteil differenziert. Ein überdurchschnittlich muskulöser Mensch würde ebenso als übergewichtig bezeichnet wie ein fettleibiger. Auch die Statur kann bei sehr zierlichen oder veranlagungsmäßig stämmigen Personen die Werte verzerren. In Einzelfällen ist also eine Körperfettanteilmessung erforderlich, damit das Ergebnis des BMI als Richtwert gelten kann, wenn es um das Wunschgewicht ausrechnen geht. Als gängige Formel gilt bei einer Größe von 175 cm und einem Gewicht von 75 kg ein BMI von 22. Dieser liegt also im Bereich der als gesund oder normalgewichtig geltenden Kategorien.

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