Der BMI, also der Body Mass Index, räumte vor einiger Zeit mit Unklarheiten und schwammigen Formulierungen auf, endlich gab es eine klare Formel für das beste Gewicht eines jeden Menschen. Und doch werden immer wieder einmal Stimmen laut, die dem BMI seine 100%ige Korrektheit absprechen. Dabei kann eine Formel natürlich immer nur ein Anhaltspunkt sein, denn vor allem der Blick in den Spiegel und die Passform der Lieblingsjeans offenbaren, ob man sich gut gehalten hat oder ob die Feiertage doch mit dem einen oder anderen Pfund zu viel „hängengeblieben“ sind. Wo liegen also die Vor- und Nachteile des BMI und wie wird er überhaupt berechnet?

So funktioniert der Body Mass Index!

Beim BMI wird das aktuelle Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße bewertet. Das Ergebnis gibt bekannt, ob man normalgewichtig, unter- oder auch übergewichtig ist. Folgende Formel wird bei der Berechnung herangezogen:

BMI=m/l²

Die BMI-Rechner im WWW boomen, doch auch beim Arzt und selbst in der Apotheke kann man sich seinen aktuellen Body Mass Index berechnen lassen. Das Normalgewicht für Frauen liegt bei einem Wert zwischen 19 und 24. Da Männer meist mehr Muskelmasse besitzen, liegt bei ihnen der Wert des idealen Gewichts etwas höher. Selbst für Kinder ist der BMI, dann natürlich mit zusätzlichen Parametern, einsetzbar. Einige Rechner berücksichtigen auch das Alter, denn mit zunehmenden Jahren steigt auch meist das Körpergewicht, ohne dass es dem Organismus schadet. Der BMI ist also eine gute Möglichkeit, sein Körpergewicht im Blick zu haben. Doch nur auf den Body Mass Index sollte man sich trotzdem nicht verlassen.

Alternativen zum BMI

Als Alternative zum BMI gibt es zB die neue Berechnungsformel WHtR. Dahinter verbirgt sich, glaubt man den bekannten Frauenmagazinen, die neue Schlankheitsformel. Die Abkürzung steht für Waist-to-Height-Ratio und soll viel besser als der Body Mass Index über krankmachende Fettansammlungen Auskunft geben. Denn es kommt nicht nur auf das reine Körpergewicht an, auch wo sich das schädliche Fett ansammelt, ist von großer Bedeutung. Im Gegensatz zur Berechnung des BMI wird beim WHtR der Bauchumfang, also die Maße der Taille, durch die Körpergröße zu dividieren. Dabei kommt eine Zahl hinter dem Komma heraus. Diese sollte nur unwesentlich von den Normwerten 0,5 bzw. 0,6 abweichen. Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen, je höher der Umfang der Taille ist. Dieser Risikofaktor wird beim BMI nicht berücksichtigt. Vor allem Leistungssportler mit einer hohen Muskelmasse wenden mittlerweile bevorzugt die Berechnungsformel WHtR an, denn der Body Mass Index ist für sie nicht aussagekräftig. Im besten Fall kann man beide Berechnungen verwenden, die goldene Mitte wäre hier wie dort das Ideal. Und natürlich das eigene Wohlbefinden im Alltag!

Über den Autor

Die Webseite ist ein Online-Magazin für Frauen und Männer mit Übergewicht und gibt Tipps rund um BMI und Diätpläne, hilft beim Schlank werden und liefert Informationen wie man Idealgewicht erreicht. Sollten Sie Fragen zu einem bestimmten Beitrag haben, können Sie uns jederzeit unter info@wunschgewicht.at kontaktieren.

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