Das moderne Schönheitsideal ist mittlerweile meilenweit entfernt von jenem Archetypen, welcher sich in den altertümlichen Bildern des bekannten Malers Peter Paul Rubens finden lässt: Anstatt üppige Formen und – bei Frauen – weibliche Rundungen zu verehren, ist die moderne Gesellschaft dazu übergegangen, sehr schlanke und durchtrainierte Figuren zu favorisieren. Aufgrund des neuen Schönheitsideals befassen sich immer mehr Frauen und Männer mit dem Thema „Abnehmen“ und der Frage, wie sie nicht nur ihr Wunschgewicht, sondern auch eine perfekte Figur erreichen können. Ein wichtiges Konzept, um welches Mann und Frau auf dem Weg zum persönlichen Schönheitsideal nicht herum kommen werden, ist das Prinzip der Fettverbrennung. Damit der Plan „Abnehmen durch Fettverbrennung“ schon bald erfolgreich umgesetzt werden kann, erläutert der folgende Artikel die wichtigsten Grundgedanken des Konzepts.

Abnehmen durch Fettverbrennung – die Grundlagen

Um zu wissen, wie etwas funktioniert, muss man natürlich erst einmal verstehen, womit man es im Grunde zu tun hat. Daher ist die erste Frage, die man sich vor dem Abnehmen durch Fettverbrennung stellen muss, folgende: „Was ist Fettverbrennung eigentlich?“. Allein den Begriff zu hören reicht nicht aus, um das zugrundeliegende Prinzip zu verstehen, denn die Fettverbrennung ist ein komplexer Vorgang auf zellulärer Ebene innerhalb des Körpers, dessen Mechanismus – kontrolliert genutzt – zwar dazu eingesetzt werden kann, das eigene Gewicht erfolgreich zu reduzieren, welcher aber bei nicht sachgemäßem Umgang eher schlechte Ergebnisse erzielen wird.

Die Fettverbrennung ist ein natürlicher Prozess im Körper – eine chemische Reaktion, welche dafür sorgt, dass der Körper mit Energie versorgt wird. Diese Energie wird für jeden noch so kleinen Vorgang – vom schlichten Gähnen bis hin zum ausgedehnten Dauerlauf – benötigt. Der Körper braucht sogar dann Energie, wenn er sich in einem absoluten Ruhezustand befindet, denn selbst jetzt laufen innerhalb des Organismus Prozesse ab, welche auf die durch die Fettverbrennung bereitgestellten Kraftreserven angewiesen sind.

Am Vorgang der Fettverbrennung sind verschiedene Hormone – das Wachstumshormon Somatropin, Schilddrüsenhormone und Glukagon – beteiligt, deren Aufgabe es ist, darüber zu befinden, ob das Fett verbrannt oder eingelagert wird. So setzt die Arbeit des Wachstumshormons beispielsweise schon eine Stunde nach dem Einschlafen ein: Während der nächtlichen Ruhepause sorgt das Hormon dafür, dass in den Körperzellen eingelagertes Fett abgebaut und danach in Energie umgewandelt werden kann. Bevor nun jedoch die Vorfreude auf „Abnehmen im Schlaf“ aufkommt, muss erwähnt werden, dass der Körper nicht zwingend an seine eingelagerten Fettreserven gehen muss, um genügend Energie für den nächsten Tag zu produzieren. Auch die während des Tages durch Essen aufgenommen Nährstoffe werden für diesen Vorgang herangezogen.

Das Zauberwort für Abnehmwillige heißt an dieser Stelle: negative Energiebilanz. Anders ausgedrückt: Verbraucht der Körper während des Tages mehr Energie als ihm Kalorien zugeführt werden, muss die neue Energie durch den Abbau eingelagerter Fettzellen gewonnen werden. Werden ihm genügend Kalorien zugeführt, bleiben die Fettpolster unangetastet. Im Schlimmsten Fall – also wenn dem Körper viel mehr Kalorien zugeführt werden, als er an Energie verbraucht – werden sogar neue Fettreserven in den Zellen eingelagert. Um effektiv abnehmen zu können, muss die Fettverbrennung körpereigener Fettreserven daher durch eine negative Energiebilanz gesteigert werden.

Eine negative Energiebilanz erreichen

Wie können Abnehmwillige eine negative Energiebilanz erreichen, um die Fettverbrennung ihres Körpers ordentlich anzukurbeln? Eigentlich bleiben nur zwei Alternativen: Entweder werden die täglich durch die Nahrung aufgenommenen Kalorien drastisch reduziert oder der Energieverbrauch des Körpers erhöht. Die Aufstockung der sportlichen Aktivität zur Ankurblung des Energieverbrauchs ist eine äußerst gesunde Lösung, da durch die körperliche Betätigung nicht nur die überflüssigen Pfunde schon bald schmelzen werden, sondern auch Muskeln aufgebaut, Hautpartien gestrafft und die gesamte Gesundheit des Körpers insgesamt verbessert wird.

Folgende Sportarten sind ideal, um sich langsam aber sicher an einen höheren Energieverbrauch heranzutasten:

  • Schwimmen
  • Aquagymnastik
  • Laufen (gemächliches Tempo)
  • Walken
  • Radfahren
  • Heimtraining (auf dem Crosstrainer, Ministepper oder Laufband)
  • Pilates

Entscheidet man sich für den ersten Weg, sollte man Folgendes beachten: Die Reduktion der dem Körper zugeführten Kalorien kann nur durch eine gesunde Umstellung der Ernährung herbeigeführt werden, nicht durch eine peinigende Fastenkur! Der Erfolg mag zwar zu Beginn des Fastens durchschlagend sein, doch leider werden hierbei genau die falschen Reserven im Körper abgebaut: Sobald der Organismus merkt, dass eine Art „Hungersnot“ ausgebrochen ist, schaltet er alle Prozesse auf Sparflamme und beginnt damit, seine Fettreserven zu schonen. Anstatt der Fettzellen werden hauptsächlich Muskeln abgebaut. Dies ist fatal, da das Muskelgewebe immens wichtig ist, wenn es darum geht, Energie zu verbrauchen. Außerdem beinhaltet das Notfallprogramm des Körpers verschiedene Maßnahmen, welche bewirken, dass sein Grundumsatz an Energie sinkt. Sobald das angebliche „Wunschgewicht“ erreicht ist, kommt jedoch das böse Erwachen: Wird die normale Ernährung wieder aufgenommen, werden plötzlich doppelt so viele Kalorien in Fettpölsterchen umgewandelt – schließlich braucht der Körper zu diesem Zeitpunkt wesentlich weniger neue Energie als zuvor.

Das Ergebnis: Innerhalb kürzester Zeit wandern nicht nur die „verlorenen“ Pfunde zurück auf die Hüften, sondern darüber hinaus auch noch ein paar Extrakilos. Abnehmwillige dürfen nicht gänzlich auf das Essen verzichten, sie sollen lediglich kalorienreiche und ungesunde Nahrungsmittel durch frische und gesunde Alternativen ersetzen.

Was beim Abnehmen durch Fettverbrennung noch zu beachten ist

Jene, die den Grundgedanken des Abnehmens durch Fettverbrennung nun verstanden haben und am liebsten gleich in die Tat umsetzen wollen, sollten ihre Motivation noch ein wenig zügeln, um sich ein paar abschließende Gedanken zu diesem Thema durchlesen zu können, denn wie bei jeder anderen Methode zur Gewichtsreduktion lassen sich auch beim Abnehmen durch Fettverbrennung gewisse Nebenwirkungen nicht vermeiden.

Wie im Artikel auf http://www.fermodes.de/news/artikel/die-fettverbrennung-mit-basischen-vitalstoffen-steigern.html beschrieben wird, kann es während der Abnehmphase schnell zu einer Übersäuerung des Körpers kommen. Diese entsteht durch die Anreicherung von Säuren, welche während des Abbaus von Fettpolstern freigesetzt werden. Aus der Übersäuerung ergeben sich körperliche und seelische Beschwerden, wie etwa eine gesteigerte Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Doch davon sollten sich Abnehmwillige nun keinesfalls abschrecken lassen, denn im erwähnten Artikel werden erfolgversprechende Gegenmaßnahmen zu den einsetzenden Nebenwirkungen des Abnehmens durch Fettverbrennung erläutert.

Wer sich noch ausführlicher mit dem Thema „Abnehmen“ beschäftigen möchte, sollte es nicht versäumen, der Webseite fermodes.de – auf welcher auch besagter Artikel zu finden ist – einen Besuch abzustatten, um sich dort mit vielen weiteren Informationen zu diesem Thema zu versorgen.

Über den Autor

Die Webseite ist ein Online-Magazin für Frauen und Männer mit Übergewicht und gibt Tipps rund um BMI und Diätpläne, hilft beim Schlank werden und liefert Informationen wie man Idealgewicht erreicht. Sollten Sie Fragen zu einem bestimmten Beitrag haben, können Sie uns jederzeit unter info@wunschgewicht.at kontaktieren.

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Eine Antwort

  1. Alex

    Das Zaberwort ist „negative Energiebillanz“! Es wird hier sehr gut erklärt wie eine Fettverbrennung funktioniert und was es alles dabei zu beachten gibt. Wir haben auf unserer Webseit einen Artikel zum Thema Fettverbrennung verfass der sich gut als Ergänzung hierfür anbietet.

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